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EU–Indien: Ein wichtiger Schritt für offenen Handel

Erfreuliche Signale kommen aus der Handelspolitik. Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen der EU und Indien ist ein starkes Zeichen europäischer Handlungsfähigkeit. Begrüßenswert ist insbesondere die vereinbarte schrittweise Zollsenkung für Fahrzeuge auf zehn Prozent für eine Quote von zunächst 250.000 Fahrzeugen sowie die vollständige Zollsenkung für Autoteile nach fünf bis zehn Jahren. Das Abkommen verbessert den Marktzugang, schafft mehr Verlässlichkeit und vertieft die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EU und Indien. Nun ist entscheidend, dass beide Seiten das Abkommen zügig ratifizieren.
Indien ist für die deutsche Automobilindustrie ein zentraler Partner, ein wichtiger Produktionsstandort und ein bedeutender Zukunftsmarkt. 2025 wurden dort rund 4,5 Millionen Pkw verkauft, ein Wachstum von etwa fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 wird ein weiteres solides Wachstum auf rund 4,7 Millionen Fahrzeuge erwartet. Auch der Markt für schwere Nutzfahrzeuge entwickelte sich dynamisch und erreichte mit knapp 358.000 Fahrzeugen das höchste Volumen seit 2018.

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