Auch gegenüber den USA bleibt die Lage angespannt. Zwar hat Präsident Trump jüngst seine unmittelbare Zollandrohung im Zusammenhang mit seinen Forderungen auf Grönland zurückgenommen. Dennoch hat das Europäische Parlament die Umsetzung des im vergangenen Jahr vereinbarten Zollabkommens vorerst gestoppt, da unklar bleibt, welche Implikationen die angekündigte Vereinbarung über Grönland und die Arktisregion hat.
Für die deutsche Automobilindustrie ist das transatlantische Verhältnis von zentraler Bedeutung. Sieben von zehn Arbeitsplätzen in der deutschen Automobilindustrie hängen am Export. 2024 belief sich der bilaterale Handel mit Automobilgütern auf 44,7 Milliarden Euro, davon 36,8 Milliarden Euro Exporte aus Deutschland. Fast 450.000 Fahrzeuge wurden aus Deutschland in die USA geliefert, weitere 132.000 aus anderen EU-Staaten. Zugleich stammen rund zwei Drittel aller US-Exporte von Leichtfahrzeugen in die EU von einem deutschen Hersteller.
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