After more than 27 years of negotiations, the trade component of the EU-Mercosur trade agreement is provisionally entering into force. This is good news, and long overdue, for the economies of both contracting parties. With this agreement, they are sending an important signal for rules-based international cooperation, economic sovereignty, and international competitiveness in a time of global upheaval.The potential of the EU-Mercosur agreement is enormous and crucial for the German and European automotive industries. The agreement's significance for our sector lies, among other things, in th...After more than 27 years of negotiations, the trade component of the EU-Mercosur trade agreement is provisionally entering into force. This is good news, and long overdue, for the economies of both contracting parties. With this agreement, they are sending an important signal for rules-based international cooperation, economic sovereignty, and international competitiveness in a time of global upheaval.The potential of the EU-Mercosur agreement is enormous and crucial for the German and European automotive industries. The agreement's significance for our sector lies, among other things, in the reduction of Mercosur's currently relatively high tariffs of 14 to 18 percent on automotive parts and even 35 percent on passenger cars. Despite these tariff barriers, European automotive companies exported automotive goods worth approximately €6.5 billion to the Mercosur countries in 2025 alone. The now-phased tariff reductions are expected to significantly increase this figure in the future.It is therefore all the more important that the agreement can soon formally enter into force. The European Court of Justice must therefore review it swiftly, and subsequently the European Parliament must give its final approval. Only then can this agreement reach its full potential in the interest of both sides. And only then will companies that trade with or produce in the Mercosur countries receive what they so urgently need in these volatile times: planning certainty.
Verband der Automobilindustrie veröffentlichte den Beitrag VDA-Positionspapier: Entwicklungsstandort Deutschland sichern
Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist und bleibt dabei eine unverzichtbare Kernkompetenz, die am Standort Deutschland erhalten werden muss, um unsere Resilienz zu stärken und technologische Führungsfähigkeit zu sichern. Gleichzeitig beobachten wir mit Sorge, dass sich zunehmend größere Teile der automobilen Entwicklung ins Ausland verlagern. Vor diesem Hintergrund hat VDA-Geschäftsführer Andreas Rade in dieser Woche die gemeinsam erarbeiteten zentralen Inhalte unseres neuen VDA-Positionspapiers „Entwicklungsstandort Deutschland sichern“ vorgestellt und aufgezeigt, wie ein Turnaroun...Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist und bleibt dabei eine unverzichtbare Kernkompetenz, die am Standort Deutschland erhalten werden muss, um unsere Resilienz zu stärken und technologische Führungsfähigkeit zu sichern. Gleichzeitig beobachten wir mit Sorge, dass sich zunehmend größere Teile der automobilen Entwicklung ins Ausland verlagern. Vor diesem Hintergrund hat VDA-Geschäftsführer Andreas Rade in dieser Woche die gemeinsam erarbeiteten zentralen Inhalte unseres neuen VDA-Positionspapiers „Entwicklungsstandort Deutschland sichern“ vorgestellt und aufgezeigt, wie ein Turnaround gelingen kann.Entwicklungsdienstleister leisten hierbei einen entscheidenden Beitrag und decken ein breites Spektrum entlang der gesamten Wertschöpfungskette ab – von der Konzeptentwicklung über Design, Prototyping und Systemintegration bis hin zu Testung, Validierung, Simulation und der Entwicklung kompletter Fahrzeuge. Was auf den ersten Blick technisch anmutet, ist im Kern Ausdruck von Innovationskraft. Zugleich bleiben die angespannte wirtschaftliche Lage sowie die tiefgreifenden strukturellen Veränderungen in der Automobilindustrie auch für diese Branche nicht ohne Folgen.
Auch in diesem Jahr bieten wir branchennahen Startups die Möglichkeit, sich kostengünstig auf der IAA TRANSPORTATION zu präsentieren. Mit rund 700 m² Fläche bietet Ihnen die IAA TRANSPORTATION Startup Area – Seite an Seite mit den marktführenden Unternehmen der Branche – alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Auftritt.Je nach Bedarf können Startups zwischen den Standpaketen L (16 m²) und S (6 m²) wählen. Teppich, Beleuchtung, Strom, WLAN sowie der Eintrag in das Ausstellerverzeichnis sind bereits inkludiert. Individuelle Wandgestaltung und benötigtes Mobiliar können fl...Auch in diesem Jahr bieten wir branchennahen Startups die Möglichkeit, sich kostengünstig auf der IAA TRANSPORTATION zu präsentieren. Mit rund 700 m² Fläche bietet Ihnen die IAA TRANSPORTATION Startup Area – Seite an Seite mit den marktführenden Unternehmen der Branche – alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Auftritt.Je nach Bedarf können Startups zwischen den Standpaketen L (16 m²) und S (6 m²) wählen. Teppich, Beleuchtung, Strom, WLAN sowie der Eintrag in das Ausstellerverzeichnis sind bereits inkludiert. Individuelle Wandgestaltung und benötigtes Mobiliar können flexibel hinzugebucht werden.Neben dem Ausstellerstand erwartet unsere Startups ein vielseitiges Rahmenprogramm. Dazu zählen ein Startup-Pressetag (14.09.), ein Startup Day (16.09.), Bühnenformate, Fotosessions sowie zahlreiche Networking-Möglichkeiten. Darüber hinaus planen wir aktuell eine Startup-Preisverleihung sowie eine Startup-Interviewreihe.https://www.iaa-transportation.com/de/aussteller/iaa-formate/iaa-startup-area
Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Verband der Automobilindustrie veröffentlichte den Beitrag Gesamtmetall veröffentlicht Zahlen zu Regulierungsdichte auf EU-Ebene
Am 15. Januar hat der Wirtschaftsverband Gesamtmetall einen Vermerk zur Regulierungsaktivität auf EU-Ebene veröffentlicht und dabei eine weiterhin steigende Anzahl neuer Rechtsakte festgestellt. Demnach habe die Europäische Kommission im Jahr 2025 insgesamt 1456 Rechtsakte (im Vergleich zu 1269 im Vorjahr) auf den Weg gebracht, darunter 21 Richtlinien, 102 Verordnungen sowie 137 delegierte und 1196 Durchführungsrechtsakte. Während die Zahl der delegierten Rechtsakte gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen sei, habe sich die Anzahl der Durchführungsrechtsakte ebenso erhöht wie die Zahl de...Am 15. Januar hat der Wirtschaftsverband Gesamtmetall einen Vermerk zur Regulierungsaktivität auf EU-Ebene veröffentlicht und dabei eine weiterhin steigende Anzahl neuer Rechtsakte festgestellt. Demnach habe die Europäische Kommission im Jahr 2025 insgesamt 1456 Rechtsakte (im Vergleich zu 1269 im Vorjahr) auf den Weg gebracht, darunter 21 Richtlinien, 102 Verordnungen sowie 137 delegierte und 1196 Durchführungsrechtsakte. Während die Zahl der delegierten Rechtsakte gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen sei, habe sich die Anzahl der Durchführungsrechtsakte ebenso erhöht wie die Zahl der vorgeschlagenen Verordnungen und Richtlinien. Über den längeren Zeitraum betrachtet seien in der Amtszeit von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen von 2019 bis 2024 insgesamt 4943 Durchführungsrechtsakte angenommen worden, gegenüber 2527 in der Amtszeit der Juncker-Kommission von 2014 bis 2019.
Erfreuliche Signale kommen aus der Handelspolitik. Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen der EU und Indien ist ein starkes Zeichen europäischer Handlungsfähigkeit. Begrüßenswert ist insbesondere die vereinbarte schrittweise Zollsenkung für Fahrzeuge auf zehn Prozent für eine Quote von zunächst 250.000 Fahrzeugen sowie die vollständige Zollsenkung für Autoteile nach fünf bis zehn Jahren. Das Abkommen verbessert den Marktzugang, schafft mehr Verlässlichkeit und vertieft die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EU und Indien. Nun ist ...Erfreuliche Signale kommen aus der Handelspolitik. Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen der EU und Indien ist ein starkes Zeichen europäischer Handlungsfähigkeit. Begrüßenswert ist insbesondere die vereinbarte schrittweise Zollsenkung für Fahrzeuge auf zehn Prozent für eine Quote von zunächst 250.000 Fahrzeugen sowie die vollständige Zollsenkung für Autoteile nach fünf bis zehn Jahren. Das Abkommen verbessert den Marktzugang, schafft mehr Verlässlichkeit und vertieft die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EU und Indien. Nun ist entscheidend, dass beide Seiten das Abkommen zügig ratifizieren.Indien ist für die deutsche Automobilindustrie ein zentraler Partner, ein wichtiger Produktionsstandort und ein bedeutender Zukunftsmarkt. 2025 wurden dort rund 4,5 Millionen Pkw verkauft, ein Wachstum von etwa fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 wird ein weiteres solides Wachstum auf rund 4,7 Millionen Fahrzeuge erwartet. Auch der Markt für schwere Nutzfahrzeuge entwickelte sich dynamisch und erreichte mit knapp 358.000 Fahrzeugen das höchste Volumen seit 2018.
Am 21. Januar hat das Europäische Parlament mit knapper Mehrheit eine Resolution angenommen, die den Europäischen Gerichtshof um eine Prüfung des EU-Mercosur-Abkommens ersuchen soll. Was juristisch trocken klingt, ist politisch hochbrisant: Das Inkrafttreten könnte nicht nur um Monate, sondern um Jahre verzögert werden. Mit jeder Verzögerung steigt das Risiko, dass die Mercosur-Staaten die Geduld verlieren und das Abkommen letztlich scheitert.Das wäre ein schwerer Fehler. Die Kommission hätte trotz der Resolution die Möglichkeit, das Abkommen vorläufig anzuwenden. Diese Chance muss...Am 21. Januar hat das Europäische Parlament mit knapper Mehrheit eine Resolution angenommen, die den Europäischen Gerichtshof um eine Prüfung des EU-Mercosur-Abkommens ersuchen soll. Was juristisch trocken klingt, ist politisch hochbrisant: Das Inkrafttreten könnte nicht nur um Monate, sondern um Jahre verzögert werden. Mit jeder Verzögerung steigt das Risiko, dass die Mercosur-Staaten die Geduld verlieren und das Abkommen letztlich scheitert.Das wäre ein schwerer Fehler. Die Kommission hätte trotz der Resolution die Möglichkeit, das Abkommen vorläufig anzuwenden. Diese Chance muss sie jetzt nutzen. Europa sendet sonst das falsche Signal: Unsicherheit statt Verlässlichkeit, Selbstblockade statt strategischer Standfestigkeit.Dabei liegen die Vorteile auf der Hand. Die deutsche Automobilindustrie ist tief in europäische Lieferketten eingebettet. Jeder zusätzliche Impuls aus der Mercosur-Region stärkt Wertschöpfung, Beschäftigung und Investitionen in ganz Europa. Zutreffend ist auch, dass in Zeiten zunehmenden Protektionismus Europa Entschlossenheit statt Zaudern braucht. Wer offene Märkte fordert, muss sie auch ermöglichen.
Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Verband der Automobilindustrie veröffentlichte den Beitrag Transatlantische Beziehungen: Handel braucht Stabilität, nicht politische Volatilität
Auch gegenüber den USA bleibt die Lage angespannt. Zwar hat Präsident Trump jüngst seine unmittelbare Zollandrohung im Zusammenhang mit seinen Forderungen auf Grönland zurückgenommen. Dennoch hat das Europäische Parlament die Umsetzung des im vergangenen Jahr vereinbarten Zollabkommens vorerst gestoppt, da unklar bleibt, welche Implikationen die angekündigte Vereinbarung über Grönland und die Arktisregion hat.Für die deutsche Automobilindustrie ist das transatlantische Verhältnis von zentraler Bedeutung. Sieben von zehn Arbeitsplätzen in der deutschen Automobilindustrie hängen a...Auch gegenüber den USA bleibt die Lage angespannt. Zwar hat Präsident Trump jüngst seine unmittelbare Zollandrohung im Zusammenhang mit seinen Forderungen auf Grönland zurückgenommen. Dennoch hat das Europäische Parlament die Umsetzung des im vergangenen Jahr vereinbarten Zollabkommens vorerst gestoppt, da unklar bleibt, welche Implikationen die angekündigte Vereinbarung über Grönland und die Arktisregion hat.Für die deutsche Automobilindustrie ist das transatlantische Verhältnis von zentraler Bedeutung. Sieben von zehn Arbeitsplätzen in der deutschen Automobilindustrie hängen am Export. 2024 belief sich der bilaterale Handel mit Automobilgütern auf 44,7 Milliarden Euro, davon 36,8 Milliarden Euro Exporte aus Deutschland. Fast 450.000 Fahrzeuge wurden aus Deutschland in die USA geliefert, weitere 132.000 aus anderen EU-Staaten. Zugleich stammen rund zwei Drittel aller US-Exporte von Leichtfahrzeugen in die EU von einem deutschen Hersteller.