<?xml version='1.0'?><rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" ><channel><title><![CDATA[VDA Partner Portal: VDA Wochennews KW 36]]></title><link>https://www.automotive-collab.com/blog/view/79269/vda-wochennews-kw-36</link><atom:link href="https://www.automotive-collab.com/blog/view/79269/vda-wochennews-kw-36" rel="self" type="application/rss+xml" /><description><![CDATA[]]></description><item><guid isPermaLink="true">https://www.automotive-collab.com/blog/view/79269/vda-wochennews-kw-36</guid><pubDate>Fri, 04 Sep 2026 14:35:41 +0200</pubDate><link>https://www.automotive-collab.com/blog/view/79269/vda-wochennews-kw-36</link><title><![CDATA[VDA Wochennews KW 36]]></title><description><![CDATA[<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="margin: auto;" width="100%"><tbody><tr><td><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"><tbody><tr><td><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"><tbody><tr><td><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"><tbody><tr><td><p>Liebe Mitglieder,&nbsp;</p><p>liebe Leserinnen und Leser,</p></td></tr><tr><td><p>mit gro&szlig;en Schritten n&auml;hern wir uns der <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Few0dc.r.sp1-brevo.net%2Fmk%2Fcl%2Ff%2Fsh%2F6rqJfgq8dINmNvd0VHdBDulwT7o%2F6KRDTO0jzZWJ&amp;data=05%7C02%7CAndre.Kunkel%40vda.de%7Cb09afc0cb2bc4b85cad108df0a61234a%7C511cd8f2368040ba999273f9acafa8d8%7C0%7C0%7C639241084458522645%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=Y4mulG6C%2BI3zv2YG9Tj6HbhWL4kdJQhCyI%2FtvPqbaAE%3D&amp;reserved=0" target="_new">IAA TRANSPORTATION 2026</a>. Ab dem 14. September werden f&uuml;r eine Woche in Hannover die neuesten Innovationen der Transport- und Nutzfahrzeugbranche pr&auml;sentiert. Zun&auml;chst stand allerdings am vergangenen Mittwoch unsere <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Few0dc.r.sp1-brevo.net%2Fmk%2Fcl%2Ff%2Fsh%2F6rqJfgq8dIPRQNv9zb2j9Vts6Qq%2FaBwxWcKZfErB&amp;data=05%7C02%7CAndre.Kunkel%40vda.de%7Cb09afc0cb2bc4b85cad108df0a61234a%7C511cd8f2368040ba999273f9acafa8d8%7C0%7C0%7C639241084458535375%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=TdlFLla371qUC1xoFr4mr%2FIkeETKMsiSMMmnfAQKKHM%3D&amp;reserved=0" target="_new">IAA-Pressekonferenz</a> an, in deren Verlauf ich die anwesenden Journalistinnen und Journalisten gemeinsam mit VDA-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer J&uuml;rgen Mindel &uuml;ber unsere Programmhighlights und die inhaltlichen Schwerpunkte informiert habe. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf innovativen Antrieben, digitalen Technologien und L&ouml;sungen f&uuml;r eine emissionsfreie und leistungsf&auml;hige Nutzfahrzeugindustrie. Die rund 1.500 Aussteller werden eine Vielzahl an digitalen und klimaneutralen Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen f&uuml;r die Zukunft des Stra&szlig;eng&uuml;terverkehrs pr&auml;sentieren.</p><p>&nbsp;</p><p>Welche Potenziale solche L&ouml;sungen erschlie&szlig;en k&ouml;nnen, wird mit Blick auf einige Kennzahlen deutlich: Knapp 30 Prozent der CO₂‑Emissionen auf Europas Stra&szlig;en entfallen auf den Schwerlastverkehr und allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland mehr als 20 Milliarden Kilometer im Stra&szlig;eng&uuml;terverkehr zur&uuml;ckgelegt. Dabei wurden rund 2,8 Milliarden Tonnen G&uuml;ter transportiert. Zahlen wie diese zeigen aber zugleich die herausragende Rolle der Logistikbranche f&uuml;r die deutsche Wirtschaft. <span style="font-size: 14.4px;">Jetzt gilt es, die Rahmenbedingungen am deutschen und europ&auml;ischen Standort dringend auf das f&uuml;r die Transformation unserer Branche notwendige Niveau zu heben &ndash; sei es bei Energiekosten, b&uuml;rokratischen H&uuml;rden oder der <strong>Ladeinfrastruktur.</strong> Nur so kann der Hochlauf bei den klimaschonenden Antrieben bestm&ouml;glich unterst&uuml;tzt werden. Dies gilt sowohl f&uuml;r Nutzfahrzeuge als auch f&uuml;r Pkw.</span></p><p>&nbsp;</p><p>Leider gibt es diesbez&uuml;glich noch viel zu tun, insbesondere bei der &ouml;ffentlichen Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur f&uuml;r schwere Nutzfahrzeuge. Darauf haben wir als VDA in dieser Woche mit einer eigenen <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Few0dc.r.sp1-brevo.net%2Fmk%2Fcl%2Ff%2Fsh%2F6rqJfgq8dISlVIVSyDrp0i9jN2u%2Fd54ddqSBabjE&amp;data=05%7C02%7CAndre.Kunkel%40vda.de%7Cb09afc0cb2bc4b85cad108df0a61234a%7C511cd8f2368040ba999273f9acafa8d8%7C0%7C0%7C639241084458559872%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=Pl8u%2FELi%2BDA%2FsLQ92tEok3LHE7oOkH8mhHkbE0VCpyI%3D&amp;reserved=0" target="_new">Pressemitteilung</a> erneut und in aller Deutlichkeit hingewiesen. Laut den Kolleginnen und Kollegen von ACEA werden bis 2030 europaweit etwa 35.000 &ouml;ffentlich zug&auml;ngliche <strong>Megawatt Charging S</strong><span style="font-size: 14.4px;"><strong>ystem (MCS)</strong> Schnellladepunkte ben&ouml;tigt. Insgesamt sollten es EU-weit bis 2030 sogar bis zu 50.000 Lkw-geeignete Ladepunkte sein. Und in Deutschland? Nach unserer VDA-Einsch&auml;tzung braucht es hierzulande 2030 rund 4.000 &ouml;ffentliche MCS-Ladepunkte. Aber wie weit ist dieser Ausbau bisher vorangekommen, welche Erfolge k&ouml;nnen verbucht werden? EAFO-Daten aus dem Juli 2026 belegen: EU-weit stehen gerade einmal 730 Ladepunkte mit einer Mindestleistung von mehr als 350 kW exklusiv f&uuml;r schwere Nutzfahrzeuge zur Verf&uuml;gung. Dabei sind E‑Lkw-Fahrer im Fernverkehr ausschlie&szlig;lich mit dem superschnellen MCS in der Lage, die gesetzlich vorgegebenen Lenk- und Pausenzeiten bestm&ouml;glich einzuhalten.</span></p><p>&nbsp;</p><p>Doch nicht n<span style="font-size: 14.4px; font-weight: normal;">u</span><span style="font-size: 14.4px;">r E-Lkw k&auml;mpfen mit schwierigen Bedingungen bei der Infrastruktur. Auch die Ausbauziele bei der <strong>Wasserstofftankinfrastruktur </strong>m&uuml;ssen deutlich ambitionierter werden. Beim VDA gehen wir derzeit davon aus, dass 2030 in Europa rund 2.000 Lkw-geeignete Wasserstofftankstellen mit einer Kapazit&auml;t von ca. 2 Tonnen Wasserstoff pro Tag ben&ouml;tigt werden, 300 davon allein in Deutschland. Ein Blick auf die EAFO-Daten verdeutlicht auch hier den dringenden Handlungsbedarf: EU-weit gibt es bislang nur rund 150 Wasserstofftankstellen mit 350 Bar sowie 168 Wasserstofftankstellen mit 700 Bar. Rund ein Drittel (31 Prozent) der bestehenden Wasserstofftankinfrastruktur befindet sich in Deutschland. In vielen EU-L&auml;ndern, insbesondere in Ost- und S&uuml;deuropa, gibt es &uuml;berhaupt keine Wasserstofftankstellen f&uuml;r Lkw. Mit Blick auf die europaweit vernetzte und aktive Logistikbranche ist das ein eindringliches Warnsignal, welches den deutlichen Nachholbedarf aufzeigt.</span></p><p>&nbsp;</p><p>Grund zur Nachbesserung bietet auch der vom Bundeskabinett diese Woche beschlossene Entwurf eines <strong>Einkommensteuerreformgesetzes </strong>f&uuml;r 2027. Dieser bleibt deutlich hinter dem Anspruch der Koalition zur&uuml;ck, sp&uuml;rbare Entlastungen und Wachstumsimpulse auf den Weg zu bringen. Besonders kritisch ist, dass Personenunternehmen durch die Beibehaltung des Solidarit&auml;tszuschlags und die geplanten Versch&auml;rfungen beim H&ouml;chststeuersatz im Einkommensteuertarif (sog. Reichensteuer) zus&auml;tzlich belastet werden. Angesichts der ohnehin hohen Steuerbelastung im internationalen Vergleich &ndash; Deutschland als Hochsteuerland &ndash; und der &auml;u&szlig;erst schwierigen wirtschaftlichen Lage ist das steuerpolitisch das v&ouml;llig falsche Signal. Statt zus&auml;tzlicher Belastungen, die den Unternehmen finanzielle Mittel f&uuml;r Zukunftsinvestitionen und Wachstum entziehen, braucht Deutschland echte Reformen, die sowohl Mittelstand und Personenunternehmen als auch Kapitalgesellschaften entlasten, um so die steuerlichen Rahmenbedingungen f&uuml;r alle Unternehmen zu verbessern. Mit Blick auf die aktuellen Vorschl&auml;ge der Koalition besteht daher dringender Bedarf f&uuml;r weitergehende Entlastungen und Vereinfachungen im Unternehmenssteuerrecht, die nun von Bundestag und Bundesrat im parlamentarischen Verfahren ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssen.</p><p>&nbsp;</p><p>Erfreulichere Signale aus der Bundesregierung gibt es daf&uuml;r beim <strong>auton</strong><span style="font-size: 14.4px;"><strong>omen Fahren</strong>: Das Bundesministerium f&uuml;r Verkehr (BMV) stellt mit dem </span><a href="#Bund" style="font-size: 14.4px;">aktuellen F&ouml;rderaufruf</a><span style="font-size: 14.4px;"> bis zu 14 Millionen Euro f&uuml;r die Investition in Fahrzeuge mit autonomer Fahrfunktion bereit. Das gr&ouml;&szlig;te Potenzial sehen wir zun&auml;chst dort, wo autonomes Fahren konkrete Herausforderungen l&ouml;sen kann &ndash; etwa angesichts des zunehmenden Fahrermangels im Nutzfahrzeugbereich oder auch bei Robotaxis, die neue Mobilit&auml;tsangebote schaffen k&ouml;nnen. Das aktuelle Volumen des F&ouml;rderprogramms kann jedoch nur ein erster Impuls sein. Perspektivisch sind an dieser Stelle weitere Anstrengungen finanzieller und regulatorischer Natur notwendig.</span></p><p>&nbsp;</p></td></tr></tbody></table></td></tr></tbody></table></td></tr></tbody></table></td></tr></tbody></table><div>&nbsp;</div>]]></description><dc:creator>Verband der Automobilindustrie</dc:creator></item></channel></rss>